Mittwoch, 6. August 2008
Meine tägliche Dosis:

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gelesen - für treffend befunden
Ein Adler fliegt allein,
die Geier in Schwärmen ...

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Berauscht
Ich arbeite derzeit so berauscht an einem Projekt, das mir die Gedanken wie Peitschenhiebe um die Ohren fliegen. Unsortiert und unkanalisiert.
Ich habe die freie Auswahl, es fehlt derzeit aber das Vermögen, zuzugreifen, denn die Reizüberflutung meiner Ideen und Gedanken nimmt mir fast die Luft zum Atmen und lässt mich staunend und wie erstarrt da sitzen, statt zu tun, was zu tun ist. Herrje ...

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Montag, 4. August 2008
Am Wochenende
Über einem Meer aus Zuckerwatte habe ich mich am Wochenende befunden


Manchmal sah es auch so aus


und manchmal so



In der Zeit, in der ich festen Boden unter den Füßen hatte, wurde effektiv gearbeitet.

Und nun ist sie wieder da, die neue Arbeitswoche ...

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Eine kleine Herausforderung ...
... dieses Stöckchen, welches mir via Mail ins Haus geworfen wurde ... dennoch habe ich es aufgefangen:


1. Würden Sie gern Ihr genaues Todesdatum wissen?

Never


2. Würden Sie einem wunderschönen Schmetterling seine Flügel ausreißen,
wenn Sie dafür einen 1-wöchigen Urlaub Ihrer Wahl bekämen?


Nie nicht!!!!



3. Wenn Sie heute entscheiden müßten, mit Ihrem Partner den Rest Ihres Lebens zusammen zu bleiben, oder ihn sofort zu verlassen. Was würden Sie tun?

Ersteres ...


4. Wieviele Ihrer Freundschaften dauern schon über 10 Jahre?

eine



Was denken Sie, welche Ihrer aktuellen Freunde werden Ihnen noch in 10 Jahren wichtig sein?

Ohne Namen zu nennen die, mit der ich jetzt ebenfalls schon 6 Jahre befreundet bin :-)



5. Sie können 90 Jahre alt werden. Die letzten 60 mit dem Körper oder dem Geist eines/r 30-Jährigen. Wie würden Sie sich entscheiden?

Beides würde ein spürbares Ungleichgewicht mit sich führen ... ich verzichte also dankend



6. Beurteilen Sie andere mit höheren oder niedrigeren Maßstäben als sich selbst?

Mit den gleichen Maßstäben



7. Wären Sie bereit, einen unschuldigen Menschen zu töten, wenn sie damit den Hunger in der Welt für immer beenden würden?

Oh No!


8. Sie können 20 extrem glückliche Jahre erleben und wissen, daß sie direkt danach sterben müssen. Würden Sie sich für diese Zeit entscheiden?

Wäre doch gelacht, wenn man das 20jährige Glücklichsein nicht auch ohne fremde Hilfe hinbekommt ... oder?


9. Für was in Ihrem Leben sind Sie am dankbarsten?

Das ich trotz Katzenallergie und aller Warnungen der Ärzte mit den Miezen leben kann/darf


10. Sie sind für das Leben von 100 Menschen verantwortlich, deren Leben in Gefahr ist. Welche Handlungsweise würden Sie bevorzugen?
Die, bei der 90% gerettet werden, oder die, bei der Sie eine 50%ige Chance haben, alle zu retten oder daß alle getötet werden.


herrje ... was für eine schwere Frage. Ich weiß es nicht. Ersteres kann ich auschließen weil ich es nicht schaffen würde, für 10% das Todesurteil zu unterschreiben.

Hinter Zweiterem könnte ich zwar auch nicht unbedingt stehen, aber wohl schon eher.

Oder?

Ach ... ich weiß es nicht.



11. Sie können mit Ihren Eltern 4 Wochen in Urlaub fahren oder jeden Abend in einem Büro unbezahlte Überstunden machen. Was wählen Sie?

Ganz spontan, und weil es weiß wie sich das anfühlt: Zweiteres, denn ein 4 wöchiger Urlaub würde bedeuten, 4 Wochen auf meine Katzen zu verzichten :-(
Länger als 1 Woche halte ich das nicht aus *lach*



12. Wieviel Sex würden Sie tatsächlich wollen, wenn Ihr Partner stets bereit wäre und es keine zeitliche Begrenzung gäbe?

Kann man das an einer Zahl festmachen? Ich nicht!


13. Würden Sie ihr eigenes Leben um ein Jahr verlängern, wenn dieses Jahr einer anderen Person abgezogen werden wird?

Könnte ich mit meinen Gewissen nicht vereinbaren. Was wäre das dann für ein Jahr? Eines voller Schuldgefühle ... lieber nicht!



14. Mit wem würden Sie sich wohler fühlen: Mit einem Partner, der doppelt so attraktiv ist wie Sie selbst oder einem, der nur halb so attraktiv wie Sie selbst ist?

Das sind ja Fragen ... herrje ...
Also wenn ich aufrichtige Gefühle für diesen Menschen habe, wohl eher Zweiteres.


15. Würden Sie für Ihren besten Freund einen Meineid sprechen?

Ist gut möglich ...


16. Sie erfahren, daß Ihr bester Freund ein Heroinhändler ist. Wie reagieren Sie?

Wenn das passieren würde, hätte ishc meine betse Freundin arg verändert und ich mich aus diesem Grund gefühlsmäßig von ihr distanziert ...



17. Sie haben die Wahl: Sie haben entweder EINEN sehr guten Freund und sonst keine weiteren Bekannte oder viele oberflächliche Freunde und keinen Seelenverwandten. Wie entscheiden Sie sich?


Für Ersteres!


20. Sie haben die Chance, DIE Liebe Ihres Lebens zu treffen.
Sie wissen jedoch, daß dieser Mensch in 6 Monaten sterben muß. Würden Sie ihn dennoch kennenlernen wollen?


Nein!



Was wäre, wenn er nicht sterben, sondern Sie betrügen würde?

Ebenfalls: Nein!




Ich werfe jetzt mal wild mit dem Stöckchen um mich, und wer mag, fängt es auf.
Freuen würde ich mich, wenn Frau Ährenwort zugreift :-)

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Donnerstag, 31. Juli 2008
Es kühlt etwas ab ...
... und ich werde mich nun hinten links auf das Bänkle vor dem Haus setzen ...

... und nicht daran denken, das ich jetzt schon Heimweh habe *seufz*

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Ich packe ...
...mein Täschlein.
Morgen um 10 Uhr wartet der Flieger auf meine Wenigkeit, um mich nach Stuttgart zu tragen, wo ich meine berufliche Pflicht erfüllen werde.

Ich bitte darum, an mich zu denken denn erstens habe ich Flugangst und zweitens vermisse ich meine Miezen jetzt schon ... wie immer wenn mich nicht das pure Vergnügen von zuhause fortlockt, sondern
die Pflicht *seufz*

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Sonntag, 27. Juli 2008
Ich will ...
...zurück nach Westerland

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Freitag, 25. Juli 2008
Alle paar Monate ...
... schaue ich nach,
ob sie ihn immer noch hat,
den zu Herzen gehenden
Liebeskummer ;-)

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Es war einmal ...
... eine kleine Frau, die den staubigen Feldweg entlang kam.
Sie war wohl schon recht alt, doch ihr Gang war leicht, und ihr Lächeln
hatte den frischen Glanz eines unbekümmerten Mädchens.
Bei der zusammengekauerten Gestalt blieb sie stehen und sah hinunter.
Sie konnte nicht viel erkennen. Das Wesen, das da im Staub des Weges saß,
schien fast körperlos. Es erinnerte an eine graue Flanelldecke mit menschlichen Konturen.
Die kleine Frau bückte sich ein wenig und fragte: "Wer bist du?"
Zwei fast leblose Augen blickten müde auf. "Ich? Ich bin die Traurigkeit",
flüsterte die Stimme stockend und so leise, daß sie kaum zu hören war.
"Ach die Traurigkeit!" rief die kleine Frau erfreut aus,
als würde sie eine alte Bekannte begrüßen.
"Du kennst mich?" fragte die Traurigkeit mißtrauisch.
"Natürlich kenne ich dich! Immer wieder einmal hast du mich ein Stück des Weges begleitet."
"Ja aber...", argwöhnte die Traurigkeit, "warum flüchtest du dann nicht vor mir?
Hast du denn keine Angst?"
"Warum sollte ich vor dir davonlaufen, meine Liebe? Du weißt doch selbst nur zu gut,
daß du jeden Flüchtigen einholst. Aber, was ich dich fragen will:
Warum siehst du so mutlos aus?"
"Ich.....ich bin traurig", antwortete die graue Gestalt mit brüchiger Stimme.
Die kleine, alte Frau setzte sich zu ihr.
"Traurig bist du also", sagte sie und nickte verständnisvoll mit dem Kopf.
"Erzähl mir doch, was dich so bedrückt." Die Traurigkeit seufzte tief.
Sollte ihr diesmal wirklich jemand zuhören wollen?
Wie oft hatte sie sich das schon gewünscht.
"Ach, weißt du", begann sie zögernd und äußerst verwundert,
"es ist so, daß mich einfach niemand mag. Es ist nun mal meine Bestimmung,
unter die Menschen zu gehen und für eine gewisse Zeit bei ihnen zu verweilen.
Aber wenn ich zu ihnen komme, schrecken sie zurück.
Sie fürchten sich vor mir und meiden mich wie die Pest."
Die Traurigkeit schluckte schwer.
"Sie haben Sätze erfunden, mit denen sie mich bannen wollen.
Sie sagen: Papperlapapp, das Leben ist heiter.
Und ihr falsches Lachen führt zu Magenkrämpfen und Atemnot.
Sie sagen: Gelobt sei, was hart macht. Und dann bekommen sie Herzschmerzen.
Sie sagen: Man muß sich nur zusammenreißen. Und sie spüren das Reißen
in den Schultern und im Rücken.
Sie sagen: Nur Schwächlinge weinen. Und die aufgestauten Tränen sprengen fast ihre Köpfe.
Oder aber sie betäuben sich mit Alkohol und Drogen, damit sie mich nicht fühlen müssen."
"Oh ja", bestätigte die alte Frau, "solche Menschen sind mir schon oft begegnet."
Die Traurigkeit sank noch ein wenig mehr in sich zusammen.
"Und dabei will ich den Menschen doch nur helfen. Wenn ich ganz nah bei ihnen bin,
können sie sich selbst begegnen. Ich helfe ihnen, ein Nest zu bauen,
um ihre Wunden zu pflegen. Wer traurig ist hat eine besonders dünne Haut.
Manches Leid bricht wieder auf wie eine schlecht verheilte Wunde,
und das tut sehr weh. Aber nur, wer die Trauer zuläßt und all die ungeweinten Tränen weint,
kann seine Wunden wirklich heilen. Doch die Menschen wollen gar nicht,
daß ich ihnen dabei helfe. Statt dessen schminken sie sich ein grelles Lachen über ihre Narben.
Oder sie legen sich einen dicken Panzer aus Bitterkeit zu."
Die Traurigkeit schwieg. Ihr Weinen war erst schwach, dann stärker
und schließlich ganz verzweifelt.
Die kleine, alte Frau nahm die zusammengesunkene Gestalt tröstend in ihre Arme.
Wie weich und sanft sie sich anfühlt, dachte sie und streichelte zärtlich das zitternde Bündel.
"Weine nur, Traurigkeit", flüsterte sie liebevoll, "ruh dich aus,
damit du wieder Kraft sammeln kannst. Du sollst von nun an nicht mehr alleine wandern.
Ich werde dich begleiten, damit die Mutlosigkeit nicht noch mehr an Macht gewinnt."
Die Traurigkeit hörte auf zu weinen.
Sie richtete sich auf und betrachtete erstaunt ihre neue Gefährtin :
"Aber...aber - wer bist eigentlich du?"
"Ich?" sagte die kleine, alte Frau schmunzelnd,
und dann lächelte sie wieder so unbekümmert wie ein kleines Mädchen.
"Ich bin die Hoffnung."
( Inge Wuthe )

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