Montag, 11. August 2008
Nächtliche Jagd

Gestern Nacht habe ich übrigens eine wilde Jagd hinter mir gehabt:
Da liege ich gemütlich lesend mit Buch im Bett (GöGa schon friedlich schlummernd), denke mir im *Tschummm* : Noch ein paar Zeilen, und dann sanft ins Reich der Träume schweben, als ein leises, aber eindringliches Piepsen in mein Ohr dringt. Es hörte sich an, als wenn jemand ganz sacht auf eines der Quietscheentchen drückt, die im Badezimmer wohnen, und ich vermutete, Katerchen sei am Werk (er hockt öfter mal in der Badewanne und misshandelt liebkost die Quietschentchen )
Doch Ursache war - wie ich kurze Zeit später erfuhr – etwas anders!

Frau Katz' war noch unterwegs (habe sie als Freigängerin vor 8 Jahren aufgenommen und diese Freigängertum leider nie aus ihr herausbekommen. Also darf sie raus … während die anderen Miezen reine Wohnungskatzen sind und bleiben … mit durch Katzennetz abgesicherten Ausgang auf Veranda … es verschwinden zu viele Katzen …!)

Nun war es bisher immer so, das Frau Katz‘ entweder die Nacht über draußen auf der Pirsch war oder unter dem Carport in eine Decke gekuschelt schlummerte oder aber früh genug (so das wir noch nicht schliefen und sie somit hören konnten) vor der Tür um Einlass plärrte.
Doch diesmal hatte Frau Katz‘ wohl andere Pläne, denn ohne das jemand ihr Einlass gewährt hatte, spazierte sie urplötzlich durch das offene Schlafzimmerfenster ins Schlafzimmer.
Das Schlafzimmerfenster führt auf die mit Katzennetz umschlossene Veranda und ich habe nachher festgestellt, das sie sich von außen eine „Einflugschneise“ ins das Katzennetz der Veranda gebissen hatte, um ohne lautes Plärren-und-Portier eingehen zu können wann SIE will … ;-)
Nun – soweit so gut … doch - Achtung! - jetzt kommt es - sie hielt eine Maus in der Schnauze, die erbärmlich piepste.





Mir bricht es das Herz, wenn Tiere leiden ... ich deshalb hinter davon laufender Katz' hinterher, die ihre Beute vor mir sichern wollte denn sie hat sofort gespürt, was ich vorhatte (auf keinen Fall dieses "Geschenk" von ihr annehmen!!!)
Eine wilde Jagd begann, und auch die anderen Miezen wurden auf die piepsende Beute aufmerksam.
Irgendwann – gefühlte 7 Stunden später - habe ich es unter Einsatz meines Lebens geschafft Frau Katz' mitsamt elendiglich piepender Maus (die immer mal wieder aus dem Miezemäulchen fiel und viel zu schnell wieder aufgenommen wurde *aargh*) zu erwischen, und die anderen Miezen-Geier davon fernzuhalten.
Natürlich lobte ich Frau Katz' ganz scheinheilig gebührend, streichelte sie ... und irgendwie und irgendwann gelang es mir, ihr die Maus zu entwenden - Gott sei Dank noch lebend -

Rasch hinaus, wollte sie in den Garten setzen ... doch ich stand noch auf der obersten Treppenstufe, da kam Leben in die bis dahin vor Schreck wie gelähmte Maus, und sie sprang mir panisch aus der Hand ... irgendwo ins Dunkel hinein (bestimmt 2 Meter abwärts).
Dort war kein Licht, und ich machte mir fortlaufend Gedanken, ob sie den Sprung überlebt hatte (zumal ich sie nicht wegrennen hörte … es hätte doch zumindest ein bisschen rascheln müssen, da unten im Dunkel…)
Herrje … war doch viel zu hoch für ein panisches kleines Mauselebewesen!!
Ich also mit Kerze und im Nachtgewand raus ins Gestrüpp (muss auf eventuelle Zuschauer wie eine IRRE gewirkt haben *grins* nächtliche Gestalt schleicht mit Kerze durch das Gebüsch), in der Hoffnung, keine tote Maus dort liegen zu sehen. Auch wenn diese Beutetiere hart im Nehmen sind, ließ es mir keine Ruhe und ich musste die ganze Zeit an die angstvoll aufgerissenen Augen der Maus und an das pochende Herzlein denken.
Doch die Kerze gab nicht genug Licht.
Frau Katz' habe ich nicht mehr raus gelassen … pöh … so sehr ich sie liebe, die Maus ist schwächer!
Und ich habe dafür gebetet, das die Maus den Sprung überlebt hat (welch eine unnötige Tragik, Frau Katz‘ zu entkommen, um dann durch diesen BefreiungsSprung ums Leben zu kommen … herrje… furchtbarer Gedanke)

Herzensmann hat von der ganzen Aktion nichts mitbekommen ... grins … er schlummerte und weilte im Traumreich, trotz wilder Jagd.

Am nächsten Morgen sah ich dann im Hellen an der Stelle nach, an der die Maus ins nächtliche Dunkel hüpfte.
Puh ... keine tote Maus ... sie hat es geschafft ... und ist hoffentlich nicht einer anderen Jägerin unter die Fittiche gekommen ...


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Montag, 11. August 2008
:-)

Bisher Kontakt per Mail, Twitter, Skype.
Nächste Woche das erste Mal Plaudern "in real" mit
Takarina

I froi mi ...

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So ist das ...

Welch eine Tragik,, sich den lieben langen Tag auf Tortellini mit Spinatfüllung zu freuen, um in dem Moment, wo sie fertig sind, angewidert die Nase zu rümpfen ...


Nie wieder passiert es mir, vorher nicht genau zu studieren, ob es sich bei dem Objekt meiner Begierde um Eiernudeln handelt, oder nicht. Ich mag diesen Eiergeruch nicht, den manche gekochte Nudeln ausströmen *urks*

Merke: In Zukunft nur noch reine Hartweizengrieß-Nudeln!!

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Samstag, 9. August 2008
hachja
Augenblick ... verweile doch, du bist so schön!

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Freitag, 8. August 2008
Dies und Das

Nächste Woche ein berufliches Treffen in der Friedrichstraße und am nächsten Tag ein berufliches Treffen am Potsdamer Platz. Außerdem fällt in diese Woche ein Geburtstag und ich muss zum Zahnarzt. Fast jeden Tag also etwas anderes. Ich mag es nicht, wenn die Woche mit Terminen zugeknallt ist, denn automatisch habe ich einen imaginären Berg vor mir, den es neben dem üblichen turbulenten Berufs- und Alltagskram zu erklimmen gilt.


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Soeben gelesen:


Eine Partnerschaft kann nur dann erfolgreich sein, wenn Sie sich vorweg auf schlechte Zeiten einstellen

Wer schlechte Zeiten akzeptiert, findet eher sein Glück
Paarbeziehungen ohne Leid gibt es nicht. Wer das akzeptiert, findet sich schnell in einer glücklichen Partnerschaft wieder, so Therapeuten an der Universität Kalifornien.

Im Journal of Marital and Family Therapy berichten Diane Gehart und Eric McCollum vom Irrglauben einer perfekten Beziehung, der durch kulturelle Märchen und moderne Liebesgeschichten verbreitet werden soll. Es sei ein "Mythos, dass mit genügend Aufwand ein Zustand ohne Leid erreicht werden kann." Jan Parker vom Verein für Familientherapie in den USA meint, dass die Enttäuschung groß sei, wenn diese angestrebte Perfektion nicht erreicht wird. Dadurch mache sich der Glaube breit, dass die Beziehung am Scheitern ist.

Parker rät Paaren dazu, Stärken wie mehr Verständnis für seinen Lebenspartner auszubauen, um harte Phasen gemeinsam zu überwinden. "Die Menschen müssen versuchen, den Partner durch genügend Kommunikation zu verstehen, anstatt von ihm Perfektion zu fordern." Auch sei es wichtig, die guten Zeiten zu schätzen und zu akzeptieren, dass keine Beziehung kontinuierlich schön sein kann – die schwierigen Phasen überwiegen stets, so Parker.
Quelle

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Freitag, 8. August 2008
Müde bin ich ...
...geh zur Ruh' ...

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