So sehr ich den Mond mag ...
Diese innere Unruhe die er mir - wenn er voll ist - immer wieder reichlich (viel zu reichlich!) beschert, verfluche ich jedes Mal aufs Neue *hmpf*

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Ein typischer Tag im Leben einer Katze bei Frau Surety:
Mein Gott habe ich einen Hunger. Trockenfutter ist genug da. Aber ich will Feuchtfutter. JETZT - SOFORT.
Frauchen schläft noch. Das geht ja schon mal gar nicht!!!Also lautstark Wecker spielen ... Jammern was das Zeug hält.
Wenn das nichts nutzt gemütlich über Frauchen rüber steigen. Dabei Plärren, was das Zeug hält. Immer noch keine Reaktion?
Nun, dann muss ich eben stärkere Geschütze auffahren. Wozu habe ich so gezielt einsetzbare Pfoten?
Genüsslich fege ich alles vom Nachttisch, was dieser so hergibt ... nach und nach den Stapel an Büchern ... Bonbons ... Kugelschreiber, Notitzblock ...
Das hilft oft ... aber eben nich immer.
Also fange ich mal vorsichtig an, das Bettlaken mit meinen Krallen zu untersuchen. Das mag Frauchen gar nicht, weil dabei immer diese kleinen Löcher entstehen ...höhö...
!!! Tatsächlich, ich hab´s doch gewusst, Sie ist mit einem Schlag hellwach.
Nun muss ich aber richtig Theater machen, sonst kann ich noch ne Ewigkeit auf mein Futter warten.
PlärrMaunzJammerPlärr
Geschafft, Sie ist auf dem Weg zur Küche und holt brav das von mir begehrte Futter.
Vollgefressen und angenehm gesättigt lässt es sich gut in den Tag hinein träumen und dösen.
Frauchen will schmusiknutschi machen ... Pöh ... ich aber nicht.
Nur weil sie jetzt wach ist muss ich noch lange nicht so, wie sie es gerne hätte.
Ich ignoriere ihre Annäherungsversuche und mache mich auf zu meiner Lieblingsliegemulde, um mir meinen wohlverdienten, ausgedehnten Schlaf zu gönnen.
Nach einem erholsamen Schlafründchen Stellung vor der Verandatür beziehen und lauthals jammern.
Funktioniert!!! .... nach 2 Minuten wird mir die Tür geöffnet und ich kann ENDLICH an die frische Luft.
Auf der Veranda liegen, sich die Oktobersonne auf den Pelz scheinen lassen und ab und zu mal ne Fliege fangen – das ist das wahre Leben.
Habe ich da eben eine Futterschüssel klappern hören? Gott, ich habe ja eigentlich auch schon wieder Hunger. Also nach drinnen und schauen was dieses Klappern zu bedeuten hat.
Mist, Sie wischt den Fußboden auf und hat deshalb die Futterschüsseln weggeräumt. Wie komme ich jetzt an mein Futter? Also maunzen und zur Not an Ihrem nackten Bein aufrichten, dazu den tieftraurigen Blick, dass wirkt immer. Sich den Bauch vollschlagen ist was Feines!
Erneut Stellung vor der Verandatür beziehen und lauthals jammern. Funktioniert schon wieder .. Jawohl...
Jedoch habe ich es mir spontan anders überlegt ... ich bleib drin! Hachzzzz ... es ist immer wieder schön, zu sehen, das sie tut, was ich von ihr will.
Kurz dösen ... dann feststellen: draussen könnte es eventuell doch interessanter sein. Also erneut ab vor die Verandatür ... altbekanntes Spiel (Tja ...Frauchen ist halt gut dressiert!).
Im letzten Moment bin ich mir dann doch nicht mehr sicher .. raus? ...nicht raus?... Immer diese schweren Entscheidungen! Also platziere ich mich so, das mein Kopf und meine Vorderpfoten draußen sind, mein Hinterteil jedoch drin.
Okay, es ist recht kalt draußen - jetzt im Oktober - aber Frauchen soll sich nicht so anstellen ... ICH will, das die Tür auf bleibt ... und nur das zählt!
Ihrem Gemotzte schenke ich wie immer keine Beachtung.
Dieses Spiel macht mir allerdings nur so lange Spaß, wie Frauchen daneben steht und sich künstlich aufregt.
Also begebe ich mich schließlich doch nach draußen, nur um kurze Zeit später die Scheibe der geschlossenen Verandatür von außen mit meinen stattlichen Pfoten zu bearbeiten.
Die Tür wird mir geöffnet ... und ich entdecke freudig ein spaßiges Spielchen -> Immer wenn ich drin bin, tu ich so, als will ich raus und umgekehrt.
Vielleicht gelingt es mir ja irgendwann, das die dumme Tür einfach auf bleibt (... bin ich gewitzt, oder was? höhö ...)
Wie riecht es denn hier? Das duftet ja köstlich, also nachschauen, wo dieser Geruch herkommt. Unverschämtheit, die sitzen am Tisch und essen, während ihre arme Miez halbverhungert zuschauen muss.
Lautes Plärren lenkt alle Aufmerksamkeit auf mich (-> den Nabel der Welt!!) - und ENDLICH bekomme auch ich mein Futter.
Kurzes Verdauungsschläfchen einlegen
Nachkontrolle in der Küche, vielleicht ist ja noch was Futter da. Fehlanzeige, alles weg, aber Sie reinigt gerade das Katzenklo.
Perfekter Zeitpunkt, um mein Geschäft zu verrichten.
Katzenstreu mit kräftigen Bewegungen von links nach rechts, nach vorn und hinten verteilen, dabei immer darauf achten, das ein großer Teil davon neben dem Katzenklo landet ... höhö .... dieses Spiel treibt Frauchen nämlich glatt in den Wahnsinn, besonders nachdem sie gerade gefegt hat.
Danach mit einem eleganten Sprung hoch aufs Waschbecken, und auch dort ein paar Spuren Katzenstreu verteilen.
Ihren empörten Ausruf (sie hat dort gerade geputzt und poliert!) höre ich auf dem Weg zur Schlafmulde schon gar nicht mehr.
Nach einem Nickerchen erst mal tüchtig strecken, gähnen, recken. Dann will ich beschäftigt werden und fordere Frauchen durch eindringliche Klagelaute zum Spiel auf. Irgendwann habe ich dann genug und trabe davon. Frauchens Blicke, die mir folgen, und mir signalisieren: KUSCHELALARM ignoriere ich tunlichst. Gekuschelt wird nur wenn ICH das will.
Ein wenig dösen, Katzengras fressen.
Katzengras ist gut für mich, damit ich meine verschluckten Katzenhaare wieder loswerde. Dabei achte ich immer darauf, den Teppich zu treffen und bin dabei oftmals auch erfolgreich, obwohl Sie sich alle Mühe gibt, dies zu verhindern. Mein Trick: Im letzten Moment doch noch den Kopf drehen und .... Volltreffer.
Ich weiß wirklich nicht warum Sie sich immer so aufregt.
Hunger!! … na ja es ist ja auch Fütterungszeit. Ich weiß wirklich nicht, wo Frauchen ihren Kopf hat. Tzzz ... um alles muss man sich selbst kümmern! Wenn ich sie nicht auf alles aufmerksam mache, vergisst sie glatt die wirklich wichtigen Dinge des Lebens. Naja, ich habe Frauchen (fortan nenne ich sie nur noch meinen BUTLERine ..höhö..) aber gut erzogen und schon bald sitze ich vor meinem Lieblingsfutter...Thunfisch...*mjaamschlabberschmatz*
Ein wohliges Sättigungsgefühl durchströmt meinen Körper. Den Tag auf der Veranda ausklingen lassen? Oder doch lieber in meiner Schlafmulde?
Schwere Entscheidung ... und so pendle ich mit lautem Wehklagen von einem Ort zum andern, setze mein Stimmchen dabei so ein, das es durch Mark und Bein geht und treibe BUTLERine damit in den Wahnsinn ...harhar.
Schließlich entscheide ich mich für ein feines Plätzchen ... Ruhe kehrt ein ...bis ... ja bis ... BUTLERine es sich vor dem Fernseher gemütlich macht. Nicht das sie mich dabei noch vollkommen vergisst! Also ... vor ihr auf und ab marschieren und in den dramatischsten Tonlagen jammern ... zwischendurch zum Wäscheständer rasen, mit meinen Pfoten die frisch gewaschene Wäsche zu Boden zerren und mit einer Socke im Maul zu ihr zurück. Ich will spielen! Außerdem bin ich doch viel interessanter als so ein Fernseher!! *mau*
ICH LIEBE DIE ZUCKERSÜSSE KATZENBANDE!
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Es ist grausam für mich, die süße Zuckerschnute nicht mehr bei mir zu haben ... ach ich vermisse sie so sehr.
Wäre das Tier bei der Einschläferung friedlich eingeschlafen, wäre das alles leichter für mich, so aber habe ich die letzten, grauenvollen Sekunden von der lieben Miez allgegenwärtig vor dem inneren Auge. Sie ist nicht sanft eingeschlafen, sondern qualvoll gestorben.
Sie bekam eine Überdosis eines Narkosemittels -> durch eine Spritze, in die Venen gespritzt.
Ich musste einen Todeskampf von einer Minute (die mir wie Stunden vorkam) mit ansehen.
Ich mache mir Vorwürfe, das ich mich vorher nicht über Euthanasie informiert habe (wusste ja gar nicht das es mehrere Methoden gibt ... und musste zuvor noch kein Tier einschläfern lassen.)
Nachdem ich das grauenvolle Sterben (hatte sie ja bei uns im Wohnzimmer in meinen Armen, denn ich wollte ihr den letzten Gang so angenehm wie möglich machen) erleben musste, habe ich in jeder freien Minute recherchiert und erst dadurch erfahren, das es verschiedene Methoden gibt.
Sanfter (aber auch zeitaufwändiger!!) als die bei uns angewandte Methode wäre es gewesen:
Erst Narkose zum sanften einschlummern, dann erst die Überdosis bzw die Todesspritze, bei der die Atmung still gelegt wird. -> das Tier bekommt also zwei Spritzen, merkt davon nichts. Dise Methode dauert länger ist aber auf jeden Fall vorzuziehen.
Bei der Zuckerschnute wurde die Todesspritze ohne vorige Betäubung gespritzt und sie hat eine Minute lang qualvolle Laute von sich gegeben und gekrampft.
Werde diese Bilder NIE vergessen ...
Hätte ich mich doch vorher informiert ... Bei meinen Recherchen im Netz bin ich auf viele Betroffene gestoßen, die ähnliches (und noch viel Schlimmeres) erlebt haben, weil die Tierärzte es sich entweder einfach gemacht haben, oder sich nicht ausreichend informiert sind über die verschiedenen Methoden.
Die Tierärztin sagte, nachdem ich sie im Nachhinein zur Rede stellte, sie hätte nicht rechtswidrig gehandelt... na toll...human war das aber nicht (ich werde mir einen neuen Tierarzt suchen!)
Ich muss mit diesen Erinnerungen an den Todeskampf nun leben und das arme Tier hat grausame letzte Sekunden gehabt.
Sollte jemand von euch einmal vor diesem schweren Schritt stehen, erkundigt euch vorher, wie der Tierarzt in Bezug auf Euthanasie vorzugehen gedenkt!!!
Es ist schrecklich, dies zu versäumen und sich Vorwürfe zu machen. Besteht auf die sanfte Methode ...durch 2 Spritzen! Sollte eurem Wunsch nicht nachgekommen werden (denn es ist wesentlich zeitaufwändiger!) sucht euch einen anderen Tierarzt. Es gibt genug, die auch Notfallmäßig nach Hause kommen und eine sanfte Euthanasie vornehmen!
Leider bin ich erst im Nachhinein klug.
Folgenden Text habe ich bei meinen Recherchen gefunden. Er stammt von:Tierhilfe & Verbraucherschutz international e. V.
Euthanasie: Es soll ein sofortiger Bewusstseinsverlust, Atem- und Herzstillstand hervorgerufen werden. Problematisch ist aber, das nicht alle Tierärzte die „Todesspritze“ nur an bewusstlose (narkotisierte) Tiere verabreichen, um ein unter ungünstigen Umständen mögliches Ersticken bei Bewusstsein auszuschliessen.
Tiere, die bei Bewusstsein sind, können mit Erstickungsanfällen, Angst, Schmerz, starkem Unbehagen, qualvollen Lautäusserungen und Exzitationen reagieren.
Daher sollte IMMER in Verbindung mit einer vorangehenden Narkose euthanisiert werden.
Das TierSchG schreibt eine schmerzlose Tötung vor!! Im Gegensatz dazu wird immer noch ohne vorherige Narkose eine Tötung (intravenös oder intraperitoneal bzw per Herz-, Lungeninjektion mit Narkosemitteln) vorgenommen.
In der heutigen Zeit, wo es sanfte Verfahren zur Euthanasie von Tieren gibt ist dies nicht zu verantworten. Diese Methoden verstoßen aus humaner Sicht eindeutig gegen das deutsche und europäische TierSchG.
Dennoch sind sie erlaubt!!
Auch wenn es noch immer einige Tierärzte gibt, die glauben unsere Tiere auf diese Weise euthanasieren zu können und dass dieser Tod schmerzlos in sekundenschnelle eintreten würde, so können gegenteilige Meinungen von der Mehrzahl der Fachärzte nachgelesen werden. Wie lange wird es noch Tierärzte geben, die an diesen veralteten Tötungsmethoden festhalten? Ob diesen Ärzten der Profit über das Leiden der Tiere geht oder ob diese aus Zeitmangel, nur aus Gewohnheit heraus oder durch Betriebsblindheit einfach an den veralteten Strukturen festhalten wollen, kann abschließend nicht beantwortet werden.
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... wir haben den Kampf verloren.
Gestern Abend um 20.30 Uhr hielt ich sie in meinen Armen, als der Tierarzt kam, und sie über die Regenbogenbrücke führte.
Ich bin ein einziger Schmerz und weiß nicht, wie ich das aushalten soll. Ein Stück meines Herzens ist mir heraus gerissen ...
Ruhe in Frieden, meine Zuckerschnute. Wir sehen uns wieder ... am Ende des Regenbogens
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... nur ein kurzes, positives Aufbäumen ... dann ging es der heißgeliebten Miez wieder viel schlechter.
Jede Bewegung führte zu Pumpatmung ... selbst wenn sie sich von einer Seite zur anderen drehte.
Diese markanten Aufbäumer von ihr kommen immer dann, wenn ich mich innerlich damit abfinde, sie gehen lassen zu müssen. Sie schaut mich dann ganz intensiv an, reibt ihr Köpfchen an meiner Hand und sie zeigt mir, wie sehr sie doch WILL (aber leider nicht kann)
Ob sie spürt, wenn ich kurz davor bin aufzugeben und mir damit Zeichen geben will?
Ich glaube an diese starken Verbindungen zwischen Miez und Mensch!!
Um wirklich das Gefühl zu haben, ALLES für sie zu tun, habe ich sie gestern Abend in eine Tierklinik gebracht. Dort hat sie die Nacht in einerSauerstoffbox verbracht und soll heute von einem Herzspezialisten untersucht werden. Vielleicht findet er ja eine Möglichkeit zu einer alternativen Medikation, die endlich das verdammt Wasser aus der Lunge treibt ...
Ob ich dem Tier damit einen Gefallen tue? Ich weiß es nicht. Und das quält mich. Rufe ich mir ihre Atemnot ins Gedächtnis verfluche ich mich dafür, sie zusätzlich noch so zu "quälen" (sie hasst fremde Leute und Umgebungen ... ist eine traumatisierte Katze, deren Vertrauen ich zu Beginn erst gewinnen musste)
Rufe ich mir ihr Aufbäumen, immer in dem Moment, wo ich aufzugeben beginne, ins Gedächtnis, denke ich, es muss SO sein... es ist richtig so.
Dieses Gedanken-Ping-Pong wechselt minütlich.
Ich bibbere und warte voller Angst und Sehnsucht auf den Anruf der Klinik, nachdem der Herzspezialist sie untersucht hat...
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